2011 Artenreinheit Bildergalerien Sittiche Links Zuchtkontakte Sitemap Jahresarchive
Startseite Jahresarchive 2008

Jahresarchive


2010 2009 2008 2007

Impressum und Kontakt

2008

Pracht und Balz

Herrliche Naturschauspiele sind in den Volieren zu bewundern! Amherst und Goldfasane balzen, als gäbe es kein morgen. Die Nester sind vorbereitet, auch Tretakte konnte ich registrieren. Es kann also losgehen.
Leider hat vor ein paar Tagen mein Goldfasanenhahn seiner Henne schwer zugesetzt, ja, sie regelrecht skalpiert. Ich musste das Paar erstmal trennen. Nach tierärztlichem Rat brauche ich zum Glück bei der Henne nichts weiter unternehmen; die Wunde soll von selbst vollständig wieder zuwachsen. Na, hoffentlich legt sie dennoch.
Hier nun Impressionen der Frühjahrshähne; ich hoffe, in Kürze auch noch Fotos von der Balz präsentieren zu können.

Frühlingshähne

Hennenstudie

superzahm, zuverlässig bei der Aufzucht, geschickt bei zu starker Zudringlichkeit des Hahnes, und wunderschön gezeichnet: Unsere Amhersthenne.

Romeo und Julia

Ja wirklich, so haben unsere Kinder das Amherstpaar getauft! Wer jemals eine Amherstbalz gesehen hat, wird das so schnell nicht vergessen können. Zwar mögen andere Vögel schöner singen, und wieder andere manche Flugkunststücke vollbringen, aber hierzu kann ich nur sagen:

Es war der Amherst, und nicht die Nachtigall noch Lerche:

Die Brutperioden

Das war leider wieder nix mit den Goldenen! Ein einziges Ei gabs, und das war nicht befruchtet. Das sei dem Streß mit dem aggressiven Hahn und dem Alter der Henne - sie ist einjährig - geschuldet. Hingegen haben mir Züchterkollegen von Nachwuchs auch bei einjährigen Goldfasanen berichtet. Na schön, 2009 wird alles gut !

Hier mal eine Ei-Studie: Links die ersten Amherst-Eier des Jahres, 25-26g g. In der Mitte das Goldene Ei, 24g, rechts zwei Eier vom Antwerpener Bartzwerg, 30-31g.

Die ersten Küken sind da !

Lost geht's! Die ersten 10 Eier bekam eine Hühnerglucke untergelegt. Die Amhersthenne machte zunächst keinen Eindruck, selbst brüten zu wollen. Sie bekam zwar die Eier weggenommen, dafür aber ein 7er Gelege aus Nesteiern, um die Brutstimmung zu fördern. Die kam dann am Tag der 16. Eiablage.

Die Befruchtungsrate läßt dieses Jahr zu wünschen übrig. Während 2007 noch jedes Ei befruchtet war, ist dieses Jahr eine Quote von 10 aus 16 zu vermerken. Die ersten 3 Eier waren unbefruchtet, und zwischendurch gab es vereinzelte Ausfälle. Die leibliche Mutter wird also bestenfalls 4 eigene Küken aufziehen.

Aus dem ersten Gelege schlüpften in der Nacht vom 23. auf den 24 Bruttag sehr einheitlich 6 muntere Küken. Am Abend dieses aufregenden Tages wurden sie mitsamt Glucke in eine Aufzuchtbox übergesiedelt. Hier nun die ersten Bilder von den wenige Stunden alten Küken.

Herr Amherst mach einen Ausflug

Das hatte ich schon länger mal vor: Die Amherste sind ja wirklich sehr zahm geworden, und so durfte Herr Amherst heute seinen ersten Ausflug in den Garten - natürlich unter Aufsicht - wagen. Anfangs sehr zögerlich, dann aber doch neugierieg und sehr freudig untersuchte er den Rasen, die Rabatten, und schließlich erreichte er die Voliere eines Rivalen - des Goldfasans. Da bot sich ein tolles Schauspiel gegenseitiger Drohgebärden, muss man mal gesehen und gehört haben !

Hier die Erinnerungsfotos von Herrn Amhersts Reise in den sonnigen Garten:

Unheimliche Begegnung

... und eine Filmaufnahme gibts auch davon

Im Alter von 24 Tagen...

...siedelte das Amherst-6-Pack mit ihrer vorbildlich führenden Stiefmutter nach 2 Wochen in einem Kleingehege auf dem Rasen hinüber in die große Voliere.
Dort fingen sie sofort an, wild herumzutollen. Endlich mal ein paar Meter fliegen, nach Herzenslust umherjagen - so wie es auch manchmal die Alttiere als Frühsport machen. Das war ganz schön anstrengend! Was kann es da schöneres geben, als sich im Geäst einen schönen Sonnenplatz zu suchen, und erstmal ne Runde zu dösen ?
Impressionen davon zeigt die nächste Fotogalerie:

Amherst Tree Climbing Tour

noch mehr Nachwuchs

das zweite Trüppchen Amherste hat in der letzten Juni-Woche nun auch schon 2 Wochen um. Ihre leibliche Mutter zeigt nun ihre ganze Erfahrung aus dem Vorjahr, und geht schon viel gelassener mit den Kleinen um. Das macht die Pflege natürlich angenehmer, wenn es beim Wasser- und Futterwechsel ruhig bleibt im Aufzuchtstall. Bilder davon gibts in Kürze...

Wehmut

Romeo, + Herbst 2008

Das Jahr ging traurig zu Ende!
Im Herbst erkrankte unser Amhersthahn, und trotz tierärztlicher Behandlung ging er an einer Lungeninfektion zu Grunde. Dieses bestätigte das Veterinäramt in Münster (die Untersuchung kostete 10€ - es lohnt sich, dafür den Dingen auf den Grund zu gehen).
Zum Glück wurden keine anderen Tiere angesteckt. Doch leider ist "Julia" seit dem allein. Ich werde mich bemühen, zum Frühjahr Ersatz zu besorgen.